Orthoptist/in

Das Berufsbild der Orthoptik beinhaltet Untersuchungen und Behandlungen in der Augenheilkunde. Hierzu zählen Stö­rungen des ein- oder beidäugigen Sehens, z.B. Schielen oder Augenzittern. Orthoptisten/innen unterbreiten da­bei diagnostische oder therapeutische Vorschläge. Sie beraten die Patienten und klären sie über die Erkrankung und die Behandlungsmethoden auf. Zudem überwachen sie die therapeutischen Maßnahmen, etwa das Tragen spezieller Gläser oder das Abdecken eines Au­ges, beobachten und dokumentieren den Krankheitsverlauf und werten ihn aus. Neben der Therapie im frühkindlichen Alter werden auch Patienten im Reha-Bereich, z.B. nach Schlaganfällen, Tumoren oder Unfällen behandelt. Die Arbeitsbereiche von Orthoptisten/innen sind vor allem spezielle Augen- und Rehabilitationskliniken, Augenarztpraxen oder Einrichtungen für Sehbehinderte.

Aktuelle Arbeitsmarktlage

image/svg+xml51912Südwest-pfalz8Südl.Wein-str.47BadDürk-heim2Kaisers-lautern KuselDonners-bergkreis11Alzey-WormsBadKreuznachMainz-Bingen6Rhein-Hunsrück-KreisRhein-Lahn-KreisAlten-kirchenWester-waldkreisNeuwied 3 AhrweilerMayen-KoblenzCochem-ZellBirkenfeldVulkan-eifelBernkastel-Wittlich EifelkreisBitburg-PrümTrier-Saarburg10 Kreisfreie Städte 123456789101112 Frankenthal (Pfalz)KaiserslauternKoblenzLandau in der PfalzLudwigshafen am RheinMainzNeustadt a. d. WeinstraßePirmasensSpeyerTrierWormsZweibrücken Rhein-Pfalz-Kreis Germers-heim
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Die aktuelle Arbeitsmarktlage setzt sich grundsätzlich aus zwei Komponenten zusammen, nämlich dem Angebot und der Nachfrage nach Arbeitskräften. Daraus resultiert der berechnete Saldo.

Das auf dem Arbeitsmarkt vorhandene Angebot von Arbeitskräften (im jeweiligen Beruf) setzt sich zusammen aus a.) der Anzahl an Absolventinnen und Absolventen einer Ausbildung im jeweiligen Beruf, b.) der Anzahl an vermittelbaren Arbeitslosen im jeweiligen Beruf und c.) der Anzahl an Fachkräften mit anerkanntem ausländischem Abschluss im jeweiligen Beruf. Die Anzahl an Fachkräften mit anerkanntem ausländischem Berufsabschluss wird jedoch nur auf Ebene der landesweiten Darstellung in das Angebot an Fachkräften einbezogen. Für die einzelnen Landkreise / kreisfreien Städte und die Versorgungsgebiete liegen keine regionalisierten Daten vor.

Die auf dem Arbeitsmarkt bestehende Nachfrage nach Arbeitskräften (im jeweiligen Beruf) umfasst die seitens der Arbeitgeber nachgefragte Personenzahl (keine Vollzeitäquivalente).

Im Saldo werden Angebot und Nachfrage gegenübergestellt. Dabei wird deutlich, ob auf dem Arbeitsmarkt im jeweiligen Berufsfeld ein Überangebot (positiver Saldo) oder ein Engpass (negativer Saldo) vorliegt.

Arbeitsmarktentwicklung

Es liegen keine Daten für Orthopt. vor.

Die Arbeitsmarktentwicklung wird über die Darstellung von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften im Vergleich verschiedener Zeiträume (Kalenderjahre) abgebildet.

Das auf dem Arbeitsmarkt vorhandene Angebot von Arbeitskräften (im jeweiligen Beruf) setzt sich zusammen aus a.) der Anzahl an Absolventinnen und Absolventen einer Ausbildung im jeweiligen Beruf, b.) der Anzahl an vermittelbaren Arbeitslosen im jeweiligen Beruf und c.) der Anzahl an Fachkräften mit anerkanntem ausländischem Abschluss im jeweiligen Beruf. Die Anzahl an Fachkräften mit anerkanntem ausländischem Berufsabschluss wird jedoch nur auf Ebene der landesweiten Darstellung in das Angebot an Fachkräften einbezogen. Für die einzelnen Landkreise / kreisfreien Städte und die Versorgungsgebiete liegen keine regionalisierten Daten vor.

Die auf dem Arbeitsmarkt bestehende Nachfrage nach Arbeitskräften (im jeweiligen Beruf) umfasst die seitens der Arbeitgeber nachgefragte Personenzahl (keine Vollzeitäquivalente).

Zukünftige Arbeitsmarktentwicklung

Es liegen keine Daten für Orthopt. vor.

Die zukünftige Arbeitsmarktentwicklung wird über die Darstellung von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften im Vergleich verschiedener Zeiträume (Kalenderjahre) abgebildet. Aus der Gegenüberstellung von Angebot und Nachfrage resultiert der Saldo.

Die Basis für das prognostizierte Angebot bildet der derzeitige Beschäftigtenstand (inkl. Selbstständigen). Diese wurde um den altersbedingten Ersatzbedarf (=altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheidende Fachkräfte) reduziert. Die zweite Komponente des zukünftigen Angebots bildet der derzeitige Bestand an vermittelbaren Arbeitslosen, ebenfalls reduziert um den altersbedingten Ersatzbedarf. Die dritte Komponente sind prognostizierte Absolventen/innen, reduziert um Berufswechsler, Unterbrechungszeiten und Pendler. Die vierte Komponente bilden Fachkräfte mit anerkannten ausländischen Berufsabschlüssen, d.h. zugewanderte oder angeworbene Fachkräfte. Die Summe aus diesen Angebotskomponenten bildet das Gesamtangebot, d.h. die Fachkräfte, die dem Arbeitsmarkt zukünftig voraussichtlich zur Verfügung stehen werden.

Die Basis für die Prognose der Nachfrage bildet der derzeitige Beschäftigtenstand (inkl. Selbstständigen). Dieser Bestand wird für die Zukunft fortgeschrieben und um einen Veränderungsbedarf modifiziert, der entweder einen Nachfrageanstieg oder eine sinkende Nachfrage nach sich zieht. In der Folge werden mehr oder weniger Fachkräfte benötigt. Dieses Vorgehen basiert auf der Annahme einer gleichbleibenden „Produktivität“ der Fachkräfte. Für die Gesundheitsfachberufe sind Veränderungsbedarfe vor allem aufgrund der demografischen Entwicklung und der damit einhergehenden Zunahme an älteren und hochaltrigen Menschen, die einen hohen Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen aufweisen, zu vermuten (Erweiterungsbedarf).

Die Prognose der Nachfrage folgt einer sektorenspezifischen Logik, da bspw. im Krankenhausbereich andere Nachfrageentwicklungen als im Bereich der Altenhilfe zu erwarten sind. Die unterschiedlichen Veränderungsbedarfe in den jeweils relevanten Sektoren wurden aufsummiert, um die Gesamtnachfrage zu bestimmen.

Im Saldo werden Angebot und Nachfrage gegenübergestellt. Dabei wird deutlich, ob auf dem Arbeitsmarkt im jeweiligen Berufsfeld ein Überangebot (positiver Saldo) oder ein Engpass (negativer Saldo) vorliegt. Ein über den Zeitverlauf sinkender Saldo bedeutet eine zunehmende Anspannung des Arbeitsmarktes, ein über den Zeitverlauf steigender Saldo bedeutet eine zunehmende Entspannung des Arbeitsmarktes.